Willkommen, Welcome, Bienvenue, Bienvenidos

Wir sind die Interclass 3, die ihre Erzieherausbildung von 2007 bis 2010 absolviert

Kurzkonzept „Internationale Klasse"

 

Die „Interclass"
eine Profilklasse im Rahmen der Ausbildung zur staatlich anerkannten ErzieherIn mit dem Schwerpunkt „Interkulturelle Pädagogik und Kompetenz"

 

Vorbemerkungen

In Zeiten zunehmender Globalisierung sowie des Zusammenwachsens Europas werden interkulturelle Kompetenzen immer wichtiger.
In Deutschland als Einwanderungsland sind ErzieherInnen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern in multikulturellen Zusammenhängen tätig. Für diese Arbeit benötigen sie sprachliche und methodische Kompetenzen, um professionell mit kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit umzugehen und mehrsprachiges Aufwachsen als Ressource für die Bildungsprozesse zu nutzen und als Entwicklungschance zu begreifen: Differenz statt Gleichheit.
Die FSP2 bildet seit vielen Jahren in allen sozialpädagogischen Berufen multikulturell aus und hat die multikulturelle Arbeit im Schulprogramm verankert. Seit dem Schuljahr 2006/07 gehört die Entwick-lung eines interkulturellen Profils zu einer Schwerpunktaufgabe der FSP2.
Seit dem Schuljahr 2002/03 nimmt die FSP2 an dem Europäischen Bildungsprogramm „Comenius" teil. Seit dem Schuljahr 2004/05 absolvieren SchülerInnen der FSP2 ihr Praktikum im europäischen Ausland mit dem Bildungsprogramm „Leonardo da Vinci" sowie auch im außereuropäischen Ausland ihr Schwerpunktpraktikum.
Seit dem Schuljahr 2005/06 schult die FSP2 je eine „Interclass" zum August ein.

 

Es ist unser Ziel, dass die SchülerInnen der Interclass (IC) ein großes Verständnis für die unterschiedlichen Lebensstile und kulturellen Unterschiede entwickeln, ist ihre Akzeptanz doch die Basis friedlichen Zusammenlebens. Die SchülerInnen der IC werden auf (inter-)kulturelle Vielfalt vorbereitet. Drei Auslandsaufenthalte im Rahmen der Berufsausbildung sowie ein erweiterter Bildungsplan mit dem Schwerpunkt interkultureller Pädagogik sollen dazu beitragen, dieses Ziel zu verwirklichen. Die SchülerInnen machen selbst mit ihrem Status „AusländerIn" und dem Erlernen der fachbezogenen neuen Sprache im Ausland Erfahrungen, die sie in ihrer späteren Arbeit außerordentlich gewinnbrin-gend einbringen können; sie können sich in Kinder aus einem anderen kulturellem Hintergrund wesentlich besser einfühlen und evtl. sogar ihre Sprache im pädagogischen Kontext anwenden. Dies ist von unschätzbarem Wert für europäische Städte mit hohem Migrantenanteil.